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Bach, Schubert & Kodály beim Fanø Festival 2026

Bach, Schubert & Kodály beim Fanø Festival 2026

Sønderho Kirche, Fanø. Mittwoch, 22. Juli 2026 um 19.30 Uhr

EINZELTICKETS

All-inclusive-Festival-Ticket KR. 700,-

Bach, Schubert & Kodály beim Fanø Festival 2026

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Cello-Suite Nr. 3 in C-Dur, BWV 1009
I. Präludium
II. Allemande
III. Courante
IV. Sarabande
V. Bourrée I
VI. Bourrée II
VII. Bourrée II
VIII. Gigue

Franz Schubert (1797-1828): Streichtrio in B-Dur, D. 471
I. Allegro

Zoltán Kodály (1882-1967): Intermezzo für Streichtrio

Zoltán Kodály (1882-1967): Duo für Violine und Cello, op. 7
I. Allegro serioso, non troppo
II. Adagio
III. Maestoso e largamente, ma non troppo lento - Presto

Pablo Hernán Benedí, Geige · Pau Codina, Cello · Michel Camille, Bratsche

Dieses Konzert erkundet mehr als zwei Jahrhunderte musikalischer Fantasie, von der zeitlosen Eleganz Johann Sebastian Bachs bis zur volksnahen Brillanz von Zoltán Kodály. Drei der bedeutendsten Kammermusiker Europas - der Geiger Pablo Hernán Benedí, der Cellist Pau Codina und der Bratschist Michel Camille - vereinen in ihrem Programm barocke Meisterschaft, Wiener Lyrik und die lebendigen Farben der ungarischen Musiktradition.

Der spanische Geiger Pablo Hernán Benedí hat sich als einer der führenden Kammermusiker seiner Generation etabliert und tritt regelmäßig bei großen Festivals und in Konzertsälen in ganz Europa auf. Der Cellist Pau Codina wird für die Tiefe und Intensität seines musikalischen Könnens gefeiert und hat sowohl als Solist als auch als Kammermusiker zahlreiche Auftritte absolviert. Zusammen mit dem Bratschisten Michel Camille, dem Gründer und künstlerischen Leiter des Fanø-Festivals, bringen sie ihre jahrzehntelange internationale Erfahrung in dieses intime Kammermusikkonzert in der Sønderho-Kirche ein.

Der Abend wird eröffnet mit Bachs Cello-Suite Nr. 3 in C-Dur, eines der beliebtesten Werke des Cellorepertoires. Obwohl die Suite für ein einziges Instrument geschrieben wurde, bietet sie einen erstaunlichen Reichtum an Textur und Ausdruck. Das strahlende Präludium entfaltet sich mit einem Gefühl von Optimismus und Erhabenheit, während die Tanzsätze Bachs unvergleichliche Fähigkeit offenbaren, Eleganz, Struktur und Menschlichkeit zu verbinden. Auch fast drei Jahrhunderte nach ihrer Komposition gehören die Cellosuiten zu den einflussreichsten Werken, die je für das Instrument geschrieben wurden, und inspirieren nach wie vor Musiker auf der ganzen Welt.

Schuberts Streichtrio in B-Dur, D. 471 bietet einen faszinierenden Einblick in die Fantasie eines jungen Komponisten, der später die Welt der Kammermusik verändern sollte. Das überlieferte Allegro wurde geschrieben, als Schubert noch ein Teenager war, und zeigt bereits seine Gabe für einprägsame Melodien, subtile harmonische Verschiebungen und natürliche instrumentale Dialoge. Obwohl nur ein einziger Satz überliefert ist, stellt es ein bemerkenswert vollständiges und zufriedenstellendes Werk in sich selbst dar.

Die zweite Hälfte des Konzerts ist der Musik der folgenden Künstler gewidmet Zoltán Kodály, Kodály war einer der bedeutendsten Komponisten, Pädagogen und Musikethnologen Ungarns. Zusammen mit seinem Freund und Kollegen Béla Bartók unternahm Kodály bahnbrechende Reisen in die ungarischen Lande, um Tausende von Volksliedern zu sammeln und zu bewahren. Diese Entdeckungen wurden zu einer zentralen Inspiration für seine Musik und trugen dazu bei, eine neue musikalische Sprache zu formen, die nationale Traditionen mit anspruchsvollen modernen Kompositionen verband.

Kodálys Intermezzo für Streichtrio ist ein kompaktes Meisterwerk, das lyrische Wärme, rhythmische Vitalität und farbenreiche Instrumentalmusik miteinander verbindet. Das Werk spiegelt die bemerkenswerte Fähigkeit des Komponisten wider, Musik zu schaffen, die sowohl intellektuell raffiniert als auch unmittelbar einnehmend ist.

Das Konzert schließt mit Kodálys monumentalem Duo für Violine und Violoncello, Op. 7, das 1914 komponiert wurde und weithin als eines der großartigsten Kammermusikwerke gilt, die jemals für die beiden Instrumente geschrieben wurden. Reich an volkstümlich inspirierten Melodien und kraftvollen emotionalen Kontrasten, bringt das Duo beide Interpreten an ihre technischen und ausdrucksstarken Grenzen. Das Werk bewegt sich von dramatischer Intensität und tiefgründiger Introspektion zu einem mitreißenden Schluss von außergewöhnlicher Energie und Brillanz.

Inmitten der historischen Umgebung von Sønderho Kirche auf Fanø, bietet dieses Konzert eine einzigartige Gelegenheit, Kammermusik von Weltrang in einem der stimmungsvollsten Veranstaltungsorte Dänemarks zu erleben. Durch die Kombination von Bachs zeitloser Kunstfertigkeit, Schuberts jugendlichem Genie und Kodálys lebendiger musikalischer Fantasie verspricht das Programm einen Abend mit außergewöhnlicher Kunstfertigkeit und unvergesslichen musikalischen Erzählungen.

Veranstaltungsort: Sønderho Kirche, Fanø
Datum: Mittwoch, 22. Juli 2026, 19:30 Uhr
Festspiele: Bach, Schubert & Kodály beim Fanø Festival 2026 / Klassisk Sommer Festival

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