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Brahms, Fauré & Enescu - Eine bemerkenswerte Reise von Wien nach Paris Fanø Festival 2026

Brahms, Fauré & Enescu - Eine bemerkenswerte Reise von Wien nach Paris

Nordby Kirche, Fanø. Dienstag, 28. Juli 2026 um 19.30 Uhr

EINZELTICKETS

All-inclusive-Festival-Ticket KR. 700,-

Brahms, Fauré & Enescu - Eine bemerkenswerte Reise von Wien nach Paris
Fanø Festival 2026

Johannes Brahms (1833-1897): Sonate für Viola und Klavier Nr. 1 in f-Moll, op. 120 Nr. 1
I. Allegro appassionato
II. Andante un poco Adagio
III. Allegretto grazioso
IV. Vivace

George Enescu (1881-1955): Konzertstück für Viola und Klavier

Gabriel Fauré (1845-1924): Élégie für Bratsche und Klavier, op. 24

Johannes Brahms (1833-1897): Acht Klavierstücke, op. 76
I. Capriccio - Un poco agitato (fis-Moll)
II. Capriccio - Allegretto non troppo (h-Moll)
III. Intermezzo - Grazioso (As-Dur)
IV. Intermezzo - Allegretto grazioso (B-Dur)
V. Capriccio - Agitato, ma non troppo presto (cis-Moll)
VI. Intermezzo - Andante con moto (A-Dur)
VII. Intermezzo - Moderato semplice (a-Moll)
VIII. Capriccio - Grazioso ed un poco vivace (C-Dur)

Valdemar Wenzel Most, Klavier · Michel Camille, Bratsche

Brahms, Fauré & Enescu - Eine bemerkenswerte Reise von Wien nach Paris
Fanø Festival 2026

Diese besondere DR Konzert unter Fanø Festival 2026 erforscht eine der faszinierendsten künstlerischen Linien der europäischen Musik. Dargeboten von dem gefeierten jungen dänischen Pianisten Valdemar Wenzel Most und Bratschist Michel Camille, Das Programm zeigt die musikalischen Verbindungen auf, die Johannes Brahms, Gabriel Fauré und George Enescu über Generationen, Länder und künstlerische Traditionen hinweg verbinden.

In seinem Zentrum steht George Enescu, eines der bemerkenswertesten musikalischen Wunderkinder des zwanzigsten Jahrhunderts. Als Kind verließ Enescu Rumänien, um in Wien zu studieren, wo er die musikalische Welt von Johannes Brahms aus erster Hand kennenlernte. Später erinnerte er sich daran, Brahms dirigieren und konzertieren gehört zu haben - Erfahrungen, die einen bleibenden Eindruck auf den jungen Komponisten machten. Einige Jahre später zog Enescu nach Paris, wo er in das Pariser Konservatorium eintrat und Komposition studierte bei Gabriel Fauré, und wurde zu einem der begabtesten Studenten der Hochschule.

Das Ergebnis war eine einzigartige musikalische Stimme, die von drei Welten geprägt ist: der strukturellen Stärke und emotionalen Tiefe von Brahms, der Eleganz und Raffinesse der französischen Musik und den Volkstraditionen von Enescus Heimat Rumänien.

Das Konzert wird eröffnet mit Brahms' Bratschensonate in f-Moll, op. 120 Nr. 1, Die Sonate ist eine der krönenden Errungenschaften des Bratschenrepertoires. Ursprünglich für den Klarinettisten Richard Mühlfeld geschrieben und später von Brahms selbst für Bratsche bearbeitet, verbindet die Sonate leidenschaftliche Intensität mit lyrischer Wärme und tiefer Introspektion. Sie wurde am Ende des Lebens des Komponisten geschrieben und zeigt einen Meister, der über ein ganzes Leben künstlerischer Leistung nachdenkt.

Enescu... Konzertstück für Viola und Klavier bildet das Herzstück des Programms. Das 1906 geschriebene Werk verbindet schillernde Virtuosität mit reicher Lyrik und zeigt den Einfluss von Brahms und Fauré. Gleichzeitig weisen die melodischen Wendungen und die rhythmische Freiheit bereits auf Enescus höchst individuellen Stil hin. Das Werk ist zu einem der beliebtesten Konzertstücke im Bratschenrepertoire geworden und bietet ein fesselndes Porträt eines Komponisten, der am Schnittpunkt der großen europäischen Musiktraditionen steht.

Das Programm wird fortgesetzt mit Faurés Élégie, eines der bewegendsten Werke des französischen romantischen Repertoires. Ursprünglich für Cello und Klavier komponiert und später für Bratsche bearbeitet, entfaltet sich das Werk mit außergewöhnlicher Eleganz, Zartheit und emotionaler Zurückhaltung. Faurés Begabung für Melodie und harmonische Farben sollte Generationen von Komponisten, darunter auch seinen jungen Schüler Enescu, tiefgreifend beeinflussen.

Das Konzert endet mit einer Auswahl aus Brahms' Acht Klavierstücke, op. 76. Geschrieben in einer Zeit künstlerischer Reife, bewegen sich diese Charakterstücke mühelos zwischen Intimität und dramatischer Kraft. Sie zeigen Brahms nicht als monumentalen Sinfoniker, sondern als einen meisterhaften Miniaturisten, der in der Lage ist, eine ganze Gefühlswelt auf wenigen Seiten Musik auszudrücken.

Aufgeführt in der intimen Umgebung des Nordby Kirche auf Fanø, bietet dieses Konzert die seltene Gelegenheit, einen musikalischen Faden zu verfolgen, der von Wien nach Paris und darüber hinaus führt. Es ist mehr als eine Sammlung von Meisterwerken, denn es erzählt die Geschichte des künstlerischen Einflusses, der Mentorenschaft und der Inspiration über Generationen von Komponisten, deren Musik das klassische Repertoire bis heute prägt.

Veranstaltungsort: Nordby Kirche, Fanø

Datum: Dienstag, 28. Juli 2026, 19:30 Uhr
Festspiele: Fanø Festival, Klassisk Sommer Festival 2026

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