
Jonas Egholm - Gitarrensolist
Sønderho Kirche, Fanø. Dienstag, 14. Juli 2026 um 19.30 Uhr
All-inclusive-Festival-Ticket KR. 700,-
Jonas Egholm - Gitarrensolist
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Suite für Laute Nr. 3 in g-Moll, BWV 995
I. Prélude
II. Allemande
III. Courante
IV. Sarabande
V. Gavotte I
VI. Gavotte II
VII. Gigue
Giulio Regondi (1822-1872): Introduction et Caprice, op. 23
Mario Castelnuovo-Tedesco (1895-1968): Capriccio Diabolico (Omaggio a Paganini)
Francisco Tárrega (1852-1909): Variaciones sobre
„Der Karneval von Venedig“ von Paganiniohannes
Klassische Gitarrenvirtuosität beim Fanø Festival 2026
Das zweite Konzert von Fanø Festival 2026 präsentiert einen der bemerkenswertesten klassischen Gitarristen Dänemarks, Jonas Egholm, in einem Programm, das mehr als zwei Jahrhunderte Musik umspannt, vom barocken Genie Johann Sebastian Bachs bis zur umwerfenden Virtuosität der Gitarrentradition der Romantik und des 20. Jahrhunderts.
Jonas Egholm - Gitarrensolist - gilt als einer der führenden Gitarristen seiner Generation. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und wird für seine technische Brillanz, musikalische Fantasie und Ausdruckstiefe gelobt. Er ist in ganz Europa und darüber hinaus aufgetreten. Sein Repertoire reicht von den großen Klassikern der Gitarrenliteratur bis zu zeitgenössischen Werken, und er wird weithin für seine Fähigkeit bewundert, intellektuelle Einsichten mit kommunikativer Wärme zu verbinden. Publikum und Kritiker haben seine Darbietungen gleichermaßen für ihre Klarheit, Poesie und bemerkenswerte Klangpalette gelobt.
Im Mittelpunkt des Programms stehen Johann Sebastian Bachs Lautensuite Nr. 3 in g-Moll, BWV 995, eines der tiefgründigsten Werke, die jemals mit dem Zupfsaitenrepertoire in Verbindung gebracht wurden. Obwohl das Werk ursprünglich für Laute konzipiert und von der Fünften Cellosuite des Komponisten abgeleitet wurde, ist es zu einem Eckpfeiler des modernen klassischen Gitarrenrepertoires geworden. Seine sieben Sätze nehmen den Hörer mit auf eine Reise durch kontrastierende Stimmungen und Charaktere, vom monumentalen Präludium und der edlen Allemande bis zu den lebhaften Gavottes und der überschwänglichen abschließenden Gigue. Bachs Fähigkeit, architektonische Erhabenheit mit emotionaler Tiefe zu verbinden, fasziniert Interpreten und Publikum auch fast drei Jahrhunderte nach der Entstehung des Werks.
Das Programm befasst sich dann mit Introduktion und Caprice von Giulio Regondi, einer der verborgenen Schätze des Gitarrenrepertoires des neunzehnten Jahrhunderts. Regondi war ein Wunderkind, dessen Ruhm sich in bemerkenswert jungem Alter in ganz Europa verbreitete. Er wurde von führenden Musikern seiner Zeit bewundert und trug dazu bei, die Gitarre von einem Saloninstrument zu einem ernsthaften Konzertinstrument zu machen. Seine Musik verbindet lyrische Eleganz mit außergewöhnlichen technischen Anforderungen und bleibt ein Zeugnis des goldenen Zeitalters des romantischen Gitarrenspiels.
Eine faszinierende Verbindung zieht sich durch die zweite Hälfte des Konzerts: der anhaltende Einfluss von Niccolò Paganini, der legendäre Geigenvirtuose, dessen scheinbar übernatürliche Fähigkeiten Generationen von Musikern inspirierten. Mario Castelnuovo-Tedescos Capriccio Diabolico wurde als Hommage an Paganini geschrieben und ist zu einem der berühmtesten Werke des Gitarrenrepertoires des zwanzigsten Jahrhunderts geworden. Jahrhunderts. Voller dramatischer Kontraste, schillernder Passagen und theatralischem Flair fordert das Stück den Interpreten heraus und fesselt den Zuhörer mit seiner Energie und Fantasie.
Die Verbindung zu Paganini setzt sich fort in Francisco Tárregas Variationen über “Der Karneval von Venedig”, Das Stück basiert auf einer Melodie, die im neunzehnten Jahrhundert unzählige Virtuosen inspirierte. Tárrega, der oft als Vater der modernen klassischen Gitarre bezeichnet wird, verwandelte die beliebte Melodie in ein brillantes Schaufenster für das Instrument. Das Werk vereint Charme, Witz und ein atemberaubendes technisches Feuerwerk und demonstriert die Fähigkeit der Gitarre, gleichermaßen zu singen, zu tanzen und zu verblüffen.
Zusammengenommen bieten diese Werke eine einzigartige Perspektive auf die Entwicklung der klassischen Gitarre. Von Bachs zeitlosem Kontrapunkt bis zur romantischen Brillanz von Regondi, von Castelnuovo-Tedescos moderner Hommage an Paganini bis zu Tárregas umwerfender Virtuosität - das Programm zelebriert die außergewöhnliche Ausdruckspalette des Instruments und die Kunst, die es zu beherrschen gilt.
In der stimmungsvollen Umgebung von Sønderho Kirche auf Fanø, In einer der schönsten und historischsten Dorfkirchen Dänemarks bietet dieses Konzert den idealen Rahmen für einen Abend voller musikalischer Geschichten, Virtuosität und Reflexion. Für Besucher von Fanø Festival 2026, Es bietet die seltene Gelegenheit, einen der führenden Gitarristen Skandinaviens in einem Programm zu hören, das die Poesie, die Geschichte und die Brillanz der klassischen Gitarrentradition erforscht.
Künstler: Jonas Egholm - Gitarren-Solist
Veranstaltungsort: Sønderho Kirche, Fanø
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, 19:30 Uhr
Festspiele: Fanø Festival 2026 / Klassisk Sommer Festival