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Latin Fire Gitarrenvirtuosität Französischer Impressionismus

Latin Fire Gitarrenvirtuosität Französischer Impressionismus

Nordby Kirche, Fanø. Dienstag, 18. August 2026 um 19.30 Uhr

EINZELTICKETS

All-inclusive-Festival-Ticket KR. 700,-

Latin Fire Gitarrenvirtuosität Französischer Impressionismus

Paquito D'Rivera (1948-): Aires Tropicales für Bläserquintett
I. Alborada
II. Sohn
III. Habanera
IV. Vals Venezolano
V. Schwindelgefühl
VI. Afro
VII. Contradanza

Mario Castelnuovo-Tedesco (1895-1968): Capriccio Diabolico, Op. 85 für Gitarre solo

Maurice Ravel (1875-1937): Streichquartett in F-Dur, M. 35
I. Allegro moderato - Très doux
II. Assez vif - Très rythmé
III. Très lent
IV. Vif et agité

Kerstin Theile, Flöte · David Daniel Dinu, Oboe · Ron Chen-Zion, Klarinette · Sofia Obando, Fagott  · Joke Wijma, Horn · Jonas Egholm, Gitarre · Juliette Roos, Geige · Joel Bardolet, Geige · Michel Camille, Bratsche · Pau Codina, Cello 

Das achtzehnte Konzert von Klassisk Sommer Festival 2026, Latin Fire Gitarrenvirtuosität Französischer Impressionismus, bringt drei auffallend unterschiedliche musikalische Welten zusammen, die durch Farbe, Fantasie und ausdrucksstarke Brillanz miteinander verbunden sind. Von den vibrierenden Rhythmen Lateinamerikas über die schillernden Möglichkeiten der klassischen Gitarre bis hin zu den schimmernden Klangwelten des französischen Impressionismus bietet das Programm eine Reise durch einige der markantesten musikalischen Stimmen des zwanzigsten Jahrhunderts.

Das Konzert wird eröffnet mit Die Aires Tropicales von Paquito D'Rivera, eines der beliebtesten Werke im Repertoire des Bläserquintetts. Der in Kuba geborene und international als virtuoser Klarinettist, Saxophonist und Komponist gefeierte D'Rivera verbindet klassisches Handwerk mit den ansteckenden Rhythmen und der Energie der lateinamerikanischen Musik. Die sieben Sätze - vom überschwänglichen Alborada und lyrisch Habanera bis hin zur Jazz-lastigen Brillanz von Schwindelgefühle, der mächtige Afro, und das spielerische Contradanza - schaffen ein lebendiges musikalisches Panorama der lateinamerikanischen Kulturen und Traditionen. Jeder Satz hat einen eigenen Charakter und zeigt die Virtuosität und Individualität jedes einzelnen Mitglieds des Bläserquintetts.

Das Herzstück der Latin Fire Gitarrenvirtuosität Französischer Impressionismus steht Mario Castelnuovo-Tedescos Capriccio Diabolico, ist eines der berühmtesten Werke, die jemals für Gitarre solo geschrieben wurden. Komponiert als Hommage an Niccolò Paganini, den legendären Geigenvirtuosen, dessen technische Brillanz das Publikum des 19. Jahrhunderts in Erstaunen versetzte, treibt das Werk die Gitarre an ihre ausdrucksstarken und technischen Grenzen. Schnelle Passagen, dramatische Kontraste, lyrische Episoden und schillernde Virtuosität verbinden sich zu einem Werk mit theatralischem Flair und unwiderstehlicher Energie.

Die Leistung ist gegeben durch Jonas Egholm, einer der führenden klassischen Gitarristen Dänemarks. Weithin bewundert für die Raffinesse seines Spiels und die Breite seiner musikalischen Vorstellungskraft, bringt Egholm sowohl technische Meisterschaft als auch expressive Tiefe in dieses anspruchsvolle Meisterwerk ein. Durch Castelnuovo-Tedescos lebendige Komposition erlebt das Publikum die Gitarre nicht nur als intimes Instrument, sondern auch als Vehikel für dramatische Erzählungen und virtuose Darbietungen.

Die zweite Hälfte des Programms ist folgenden Themen gewidmet Maurice Ravels Streichquartett in F-Dur, Ravel-Quartett, eine der Krönungen der französischen Kammermusik. Geschrieben, als der Komponist noch in seinen Zwanzigern war, zeigt das Quartett bereits die Qualitäten, die Ravel zu einer der markantesten musikalischen Stimmen des zwanzigsten Jahrhunderts machen sollten. Jahrhunderts machen sollte. Reiche harmonische Farben, subtile Texturen, rhythmische Raffinesse und außergewöhnliche Kunstfertigkeit verbinden sich zu einem Werk von bemerkenswerter Originalität und Schönheit.

Obwohl Ravel die Musik von Debussy bewunderte, spricht sein Quartett mit einer unverkennbar persönlichen Stimme. Der erste Satz entfaltet sich mit Eleganz und Wärme, während das energische Scherzo exotische Farben und rhythmische Vitalität einführt. Der langsame Satz schafft eine Atmosphäre tiefer Stille und Introspektion, bevor das beschwingte Finale das Werk zu einem brillanten Abschluss bringt.

Im Zentrum der Latin Fire Gitarrenvirtuosität Französischer Impressionismus ist eine Feier der Farbe selbst. D'Rivera malt mit Rhythmus und Tanz, Castelnuovo-Tedesco erforscht die Ausdrucksmöglichkeiten der Gitarre, und Ravel verwandelt das Streichquartett in ein Instrument von fast orchestraler Fülle. Trotz ihrer unterschiedlichen kulturellen Hintergründe teilen alle drei Komponisten die Faszination für Klangfarben, Atmosphäre und musikalische Fantasie.

Präsentiert in der wunderschönen Umgebung von Nordby Kirche auf Fanø, Latin Fire Gitarrenvirtuosität Französischer Impressionismus bietet dem Publikum einen Abend voller außergewöhnlicher Kontraste und Entdeckungen. Von kubanisch inspirierten Rhythmen und Gitarrenfeuerwerken bis hin zur schimmernden Eleganz des französischen Impressionismus zeigt das Konzert die bemerkenswerte Vielfalt der Kammermusik und die Kunstfertigkeit eines herausragenden internationalen Ensembles.

Veranstaltungsort: Nordby Kirche, Fanø

Datum: Dienstag, 18. August 2026, 19:30 Uhr
Festspiele: Latin Fire Gitarrenvirtuosität Französischer Impressionismus in Fanø Festival, Klassisk Sommer Festival 2026
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